Workshop Zivilcourage

05. Juli 2014 – Merseburg

Zivilcourage_imageIn Merseburg haben sich in den vergangenen Monaten wiederholt Angriffe auf Migranten ereignet. Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen.

Aber was tun, wenn wir Zeugen von Bedrohungen oder Gewalt werden?
Weglaufen? Hinschauen? Eingreifen? Und wenn ja, wie?

In dem Workshop erlernen die Teilnehmenden Auf der Basis der inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Zivilcourage, wie man mit Angriffen, Ohnmacht, Aggression und Angst umgehen kann.

Inhalte:
•      Einführung in Zivilcourage
•      Angst – Wut – Mut
•        Umgang mit eigener Angst und Unsicherheit
•        Umgang mit eigener Wut & Aggression
•        deeskalative Kommunikation
•      Eingreifen in Notsituationen
•      Auseinandersetzung mit: Was sind Notsituationen? Grenzbereiche und Fehleinschätzungen bei Notsituationen; Welche Hürden zum Eingreifen gibt es und wie können sie überwunden werden? Welche Körpersprache ist hilfreich?
•      Situationen analysieren und Eingreifen üben: Stoppsignale setzen, verschiedene Interventionsstrategien und Techniken ausprobieren
Methoden: Rollenspiel, interaktive Diskussion, Soziometrie, Vortrag, Erfahrungsaustausch, ggf. Videoclips, erfahrungsbasierte Übungen, Auflockerungs-Spiele

Referent*innen: Markus Wutzler und Victoria Mine Röber, Friedenskreis Halle

Wann und Wo: 5. Juli 2014, 10.00 bis 17.00 Uhr im Jugendzentrum „Am Saalehang“ (Am Saalehang 2 in Merseburg)

Anmeldung bis zum 30. Juni an:

Kirchenkreis Merseburg
Tel. 03461-33 220
buero@kirchenkreis-merseburg.de

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Veranstaltung wird organisiert im Rahmen des Merseburger Bündnis gegen Rechts und vom LAP Saalekreis unterstützt.

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