Nachtrag: Pressemitteilung des Bündnisses vom 18. Juni 2011

Merseburger Bündnis gegen Rechts behindert Nazi-Aufmarsch

Das breite Bündnis gegen Rechts in Merseburg hat Erfolg gezeigt: Den Neonazis standen 400 Demonstranten gegenüber. Aufgrund der vielfältigen Aktionen des Bündnisses im Stadtgebiet, konnten die Neonazis ihre ursprünglich geplante Demonstrationsroute nicht verfolgen.

Das Merseburger Bündnis gegen Rechts hatte heute, am 18.06.2011, zur Gegendemonstration, gegen den vom NPD-Kreistagsabgeordneten Rolf Dietrich angemeldeten Aufmarsch, aufgerufen.

Dabei standen 400 Merseburger Bürgerinnen und Bürger, den Neonazis gegenüber.
Mit Hilfe von vielfältigen Aktionen im gesamten Innenstadtbereich, u.a. „Nazis Wegbassen“ und der öffentlichen Stadtratsitzung hat Merseburg Gesicht gezeigt und ein Zeichen gesetzt, dass in Merseburg kein Platz für Neonazis sind.

Unerfreulich war, dass der Demonstrationszug der Neonazis in die Innenstadt marschieren konnte. Somit war es den Neonazis möglich in Hörweite zum Schlossfest ihre menschenverachtenden Parolen zu verbreiten.

Das Merseburger Bündnis hat erreicht, dass die Neonazis ihren Aufmarsch nur auf einer
erheblich verkürzten Route durchführen konnten. Der Plan des Merseburger Bündnisses mit Hilfe von gewaltfreiem und kreativen Protest die Demonstration der Neonazis zu behindern, war erfolgreich.

Uwe Reckmann, Vorsitzender des Stadtrates: „Ich bin mit dem Verlauf der Gegendemonstration sehr glücklich und auch, dass der Stadtrat einen Beitrag zur Behinderung der Demonstration leisten konnte.“

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