Gesicht zeigen gegen Rechts. Was? Wann? Wo?

RZ_Bgr_Plakat.inddAm 18. Juni 2016 ruft das Bündnis „Merseburg gegen Rechts“auf, sich ab 12.00 Uhr an den Protestveranstaltungen in der Merseburger Innenstadt / Bahnhofsvorplatz zu beteiligen. Viele Vereine und Organisationen beteiligen sich an der Bündnisaktion „Umso mehr – Merseburg stellt sich quer!“

Als Kundgebungen sind jeweils ab 12.00 Uhr geplant:

Bahnhofsvorplatz – zentrale Kundgebung vom Bündnis „Merseburg gegen Rechts“ gemeinsam mit dem Kreissportbund (Volleyball), dem Stadtrat Merseburg, den Gewerkschaften Ver.di und GEW

Kliaplatte – Musikkundgebung mit Bands; Kreisverband DIE LINKE

Rosa-Luxemburg-Straße / Lauchstädter Straße – Kundgebung mit Infostand der Linksjugend solid:

Rosa-Luxemburg-Straße / August-Bebel-Straße – Kundgebung mit Infostand von Die PARTEI

12.30 Uhr startet eine Fahraddemo des Studierendenrats am Haupteingang der Hochschule Merseburg. Diese „Fahrradtour für Willkommenskultour“ wird von der Hochschule bis zum Bahnhof führen und wieder zurück – und wieder zurück – und wieder zurück – bis auch dem letzten Neonazi die Lust am Marschieren vergangen ist. Weiterlesen

Umso mehr: Merseburg stellt sich quer!

BgR_facebook_BannerAm 18. Juni wollen Neonazis in Merseburg erneut durch die Straßen ziehen. Bereits in den vergangenen Jahren versuchten sie, rund um den 17. Juni ihre antidemokratischen Parolen öffentlich hörbar zu machen. Ihr Erfolg war beschränkt, weil engagierte Bürger*innen sich ihnen in den Weg stellten.

Neonazistische Akteure aus der Region behaupten auch in diesem Jahr, sie würden an die Ereignisse des 17. Juni 1953 in der Industrieregion um Merseburg erinnern. Menschen in der gesamten DDR schlossen sich damals für politische Meinungsfreiheit und Demokratie zusammen.

Neonazis missbrauchen heute den Aufstand von 1953 für ihre Ziele. Ihre Ideologie steht für Diktatur, nicht für Emanzipation, Demokratie und Menschenrechte.

Wir werden deshalb auch im Jahr 2016 den Neonazis in Merseburg nicht die Straße überlassen. Wir stellen uns quer gegen Menschenfeindlichkeit, rechte Gewalt und Geschichtsklitterung durch Neonazis und Rassisten. Wir engagieren uns für eine Stadt, in der jede und jeder Heimat finden kann, unabhängig davon, wo er oder sie geboren ist. Wir streiten für Demokratie und Menschenrechte. Weiterlesen

Infos und Karte für den 14. Nov. 2015, Merseburg

Geplante Protestaktionen gegen Neonazis

Die Neonazis vom selbsternannten „Kampfbündnis Mitteldeutschland“ wollen ihren „Weg des Widerstands“ gegen eine „verantwortungslose Asylpolitik“ am 14. November 2015, 12.00 Uhr vom Schotterplatz hinter dem Merseburger Bahnhof starten. Die propagierte Ideologie, die asylsuchende Menschen als „Invasoren“ tituliert vor denen „das eigene Volk“ zu schützen sei, lässt keine Zweifel an der Menschenverachtung offen, die sie antreibt. Weiterlesen

14. November 2015, Merseburg: Herz statt Hetze!

2015-11-14Flyer_frontNachdem es in den letzten Wochen in der Merseburger Innenstadt durch wiederholte Schmierereien und rassistische Hetze auf sich aufmerksam gemacht hat, mobilisiert das selbst ernannte „Kampfbündnis Mitteldeutschland“ für den 14. November zum Bahnhof Merseburg.

Die Nazis und Rassisten wollen unter dem Motto „Wir retten unser Land“ und „Deutsche Interessen zuerst“ ihren Hass auf die Straße tragen.

Als gegen Rassismus und für Demokratie engagierte Bürgerinnen und Bürger werden wir ihnen die Straße nicht überlassen. Gerade in der gegenwärtigen Situation allgemeiner Stimmungsmache gegen Geflüchtete wollen wir den Nazis und Rassisten friedlich aber entschlossen entgegentreten. Weiterlesen

„Dieses Verhalten ist volksverhetzend, es ist bösartig, es ist menschenverachtend.“

Urteil gegen Neonazis wegen Volksverhetzung, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz

Philip W., von der BILD-Zeitung zu ‚Deutschlands dümmsten Neonazi‘ erkoren, wurde von einer Überwachungskamera gefilmt wie er im Mai 2014 in Merseburg die Gedenkstehle für die im Nationalsozialismus ermordete Sinti und Roma mit Fäkalien schändete. Für diese und weitere Anklagepunkt erhielt er vom Amtsgericht Merseburg Anfang Juni 18 Monate Haftstrafe auf zwei Jahre Bewährung ausgesetzt. Der Mitangeklagte Dominik K. muss für seinen Tatbeitrag in einem Fall 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit ableisten. Weiterlesen